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Der Hanf-Initiative geht der Atem aus
Zweite SRG-Umfrage zur Abstimmung vom 30. November
Rund eineinhalb Wochen vor dem Urnengang zeichnet sich bei der sogenannten Hanf-Initiative ein Nein ab. Die Mehrheiten bei der Frage des legalen Kiffens werden deutlich entlang den politischen Gräben gemacht.
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Die Volksinitiative «Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz», die sogenannte Hanf-Initiative, hat einen schweren Stand. 38 Prozent stimmen ihr derzeit zu (-7 Prozentpunkte zum Vormonat).
Dagegen sprechen sich 50 Prozent (+8 Prozentpunkte) aus, 12 Prozent haben sich noch nicht entschieden (-1 Prozentpunkt). Gemäss gfs.bern ist dem Trend folgend eine Ablehnung wahrscheinlich.
Die Meinungen zum legalen Kiffen werden klar entlang des Links-rechts-Spektrums gebildet. Am klarsten gegen das Volksbegehren sind die SVP-Sympathisanten (70 Prozent Nein), es folgen FDP (59 Prozent Nein) und CVP (54 Prozent Nein). SP und Grüne stimmen der Vorlage mit 52 bzw. 64 Prozent zu.
Die Befragung wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 10. und 16. November 2008 bei 1209 stimmberechtigten Personen durchgeführt. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobengrösse beträgt +/- 2,9 Prozentpunkte.
(sf/gfs.bern/frua)
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