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Die Volksinitiative «Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz» ist gescheitert. 63,2 Prozent der Abstimmenden sind dagegen. Kein Kanton wollte den Cannabis-Konsum entkriminalisieren.
Die Hanf-Initiative wollte den Umgang mit Cannabis regeln. Sie forderte die Straflosigkeit des Cannabiskonsums, eine Kontrolle des Angebotes durch den Bund sowie ein Werbeverbot für Cannabis. Die Initiative war 2004 lanciert worden, nachdem der Nationalrat die Revision des Betäubungsmittelgesetzes gebodigt hatte.
Diese hätte eine Liberalisierung des Cannabiskonsums bringen sollen. Der Bundesrat wehrte sich insbesondere dagegen, dass mit dem Volksbegehren der Umgang mit Cannabis auf Verfassungsstufe geregelt werden soll.
Schlussresultat
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 848'470 | 36.8 % | 1'456'336 | 63.2 % |
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 0 | 23 |
Die Befürworter der Hanfinitiative überrascht das Nein nicht - sie lancieren bereits eine neue Debatte. Gefordert wird, das Kiffen zu entkriminalisieren und Jugendliche besser vor Cannabis zu schützen. mehr …
Kantons- und Bezirksergebnisse zur Vorlage
Abstimmungsparolen der im Parlament vertretenen Parteien und von Verbänden
Pro Jugendschutz gegen Drogenkriminalität
Hanf-nein.ch
Jugendkomitee «Ja zur Jugend - Nein zur Hanfinitiative»
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