zum Inhalt
zu weiterem Inhalt
zu den Hauptkategorien
zu den Unterkategorien

|
|
Für die Volksinitiative «Für ein flexibles AHV-Alter» sprechen sich momentan 45 Prozent der Stimmberechtigten aus. 43 Prozent sind gegen das Volksbegehren, 12 Prozent noch unschlüssig. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse hervor.
Rentner wollen kein flexibles AHV-Alter
Im Vergleich zur ersten SRG-Umfrage vor rund vier Wochen haben die Gegner allerdings massiv an Boden gut gemacht. Damals wollten erst 30 Prozent Nein Stimmen (+13 Prozentpunkte beim Nein-Anteil). Gleichzeitig verminderte sich der Anteil der Befürworter um 7 Prozentpunkte und derjenige der Unschlüssigen um 6 Prozentpunkte.
Somit bleibt das Rennen derzeit noch offen. Laut gfs.bern spricht der Trend eher für eine Ablehnung der Vorlage als für eine Zustimmung.
Bezüglich der Sprachregionen zeigen sich deutliche Unterschiede. 50 Prozent der Deutschschweizer sagen Nein - in der Romandie und in der italienischsprachigen Schweiz sind es nur 30 bzw. 21 Prozent.
Stimmberechtigte über 65 Jahre - also Rentner - lehnen die AHV-Initiative mit 59 Prozent deutlich ab. Bei den Altersgruppen der 18- bis 39-Jährigen und der 40- bis 64-Jährigen sind allerdings die Befürworter mit 50 bzw. 51 Prozent in der Mehrheit.
Bürgerliche im Aufwind
Deutlicher als noch im Oktober zeichnet sich ein parteipolitischer Konflikt ab. Auf linker Seite bleibt die Zustimmung hoch. SP-Wähler sagen mit 71 Prozent (-8 Prozentpunkte), Grüne mit 66 Prozent (+8 Prozentpunkte) Ja. Demgegenüber änderte sich die Meinung der SVP-Anhängerschaft klar. Aktuell wollen hier 63 Prozent gegen das Volksbegehren votieren - vor Monatsfrist waren es nur 35 Prozent.
Bei FDP und CVP stieg der Anteil der Ablehnenden auf bereits hohem Niveau nochmals. FDP-Anhänger sind mit 69 Prozent (+19 Prozentpunkte), CVP-Wähler mit 57 Prozent (+8 Prozentpunkte) gegen die Initiative.
Die Befragung wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 10. und 16. November 2008 bei 1209 stimmberechtigten Personen durchgeführt. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobengrösse beträgt +/- 2,9 Prozentpunkte.
(sf/gfs.bern/andreas freudig)
Seitenende
Startseite
zur Unterrubrikenauswahl
zum Inhalt
Kontakt
Sitemap
Suche
Weitere Inhalte
Hauptrubriken Auswahl
Sendungen A-Z