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Abstimmungen

Ja-Trend für AHV-Initiative

Freitag, 24. Oktober 2008, 18:02 Uhr, Aktualisiert 07.11.2008, 14:52 Uhr

Erste SRG-Umfrage zur Abstimmung vom 30. November

Rund fünf Wochen vor dem Urnengang erhält die AHV-Initiative bei den Stimmberechtigten eine Mehrheit. Dennoch bleibt der Abstimmungsausgang offen.

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AHV-Initiative
Video Umfrageergebnisse zur AHV-Initiative AHV-Initiative (24.10.08)
Video AHV-Initiative Umfrageergebnisse zur AHV-Initiative (24.10.08)

Die Volksinitiative «Für ein flexibles AHV-Alter» wird fünf wochen vor der Abstimmung von 52 Prozent der Befragten unterstützt. 30 Prozent sprechen sich dagegen aus, 18 Prozent haben sich noch keine Meinung gebildet. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse hervor.

Konfliktlinien entlang der Parteien

Laut gfs.bern zeichnet sich ein vorläufiges Konfliktmuster entlang der Parteien ab. Während SP-Wähler erwartungsgemäss deutlich mit 79 Prozent und Grüne mit 58 Prozent hinter der Initiative stehen (15 bzw. 26 Prozent Nein), findet sich momentan auch bei der SVP-Anhängerschaft eine Zustimmung von 51 Prozent (35 Prozent Nein-Stimmen). Im Gegensatz dazu empfiehlt die Parteileitung der SVP die Initiative zur Ablehnung.

Die deutlichsten Meinungsfronten zeigen sich bei der CVP und der FDP. In der CVP-Wählerschaft sagen mit 49 Prozent Nein zum Volksbegehren, nur 30 Prozent sind dafür. Bei der FDP liegt der Nein-Anteil bei 50 Prozent, gegenüber 30 Prozent Ja-Stimmen.

Ausgang noch offen

Das gfs.bern betont jedoch, dass die Resultate - wie im Übrigen für alle vier analysierten Vorlagen - Momentaufnahmen darstellen, die zu Beginn des Meinungsbildungsprozesses stattgefunden haben. Der Ausgang der AHV-Initiative ist somit weiterhin offen, entscheidend dürften laut gfs.bern aber vor allem die Entwicklungen innerhalb der CVP- und SVP-Basis sein.

Die Umfrage wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 13. und 20. Oktober 2008 bei 1204 stimmberechtigten Personen durchgeführt. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobengrösse beträgt +/- 2,9 Prozentpunkte.

(sf/gfs.bern/andreas freudig)

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