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Das Anliegen der Initiative sei zudem finanzierbar, hiess es an einer Medienkonferenz in Bern weiter.
Aus Sicht des Komitees stärkt die vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund lancierte Volksinitiative «Für ein flexibles Rentenalter», über die am 30. November abgestimmt wird, die AHV. Ihre Funktion als sichere Altersvorsorge sei angesichts der Turbulenzen im Finanzsystem sowie der Unsicherheiten bei Banken und privaten Versicherungen heute besonders wichtig.
Finanziell machbar
Zudem sei das flexible AHV-Alter, wie es die Initiative will, finanzierbar. Der AHV-Beitrag von heute 8,4 Prozent müsste lediglich auf 8,64 Prozent heraufgesetzt werden, hiess es. Dies seien bei einem durchschnittlichen Einkommen zusätzliche 6,50 Franken monatlich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Ungerechtigkeit Riegel schieben
SP-Präsident Christian Levrat unterstrich die sozialpolitische Notwendigkeit der Frühpensionierung. Es sei absolut ungerecht, dass die vorzeitige Pensionierung nach wie vor ein Privileg der gut Verdienenden sei.
Auch Franziska Teuscher, Vizepräsidentin der Grünen, bezeichnete das starre AHV-Alter als unfair und unsozial. Mit der Initiative werde endlich ein Versprechen für ein soziales, flexibles Rentenalter eingelöst, das Bundesrat und Parlament mehrfach abgegeben hätten. Zudem würde die Annahme ein wichtiges Zeichen für die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau bedeuten. Denn gerade Frauen könnten es sich heute kaum erlauben, frühzeitig in Pension zu gehen, sagte Teuscher.
(sda/stom)
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