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Der vorzeitige Altersrücktritt bleibt ein Privileg der Gutsituierten. Volk und Stände haben am Wochenende die Volksinitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes «für ein flexibles AHV-Alter» deutlich verworfen. Die Initiative war nur in den drei Westschweizer Kantonen Genf, Neuenburg und Jura sowie im Tessin mehrheitsfähig.
Die Initiative wollte eine ungekürzte AHV-Rente ab 62 Jahren für jene, die zwischen 62 und 65 Jahren ihre Erwerbsarbeit aufgeben und zuvor weniger als knapp 120'000 Franken im Jahr verdient haben. Wer teilweise erwerbstätig bleibt, sollte Anspruch auf eine Teilrente haben.
Schlussresultat
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 970'490 | 41.4 % | 1'374'107 | 58.6 % |
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 4 | 19 |
Die SP setzt nach der Ablehnung der AHV-Initiative auf das Parlament. Es gelte nun, im Rahmen der 11. AHV-Revision eine gute und rasche Lösung zu finden, sagte SP-Präsident Christian Levrat. Ansonsten droht die SP mit dem Referendum. mehr …
Kantons- und Bezirksergebnisse zur Vorlage
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Flexibles AHV-Alter für alle
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