Archiv
Nein zum HarmoS
Im Kanton Graubünden ist der Beitritt zum HarmoS-Konkordat deutlich verworfen worden. Die Ablehnung ist ein Sieg für die im Juni neu gegründete kantonale SVP, die als einzige Partei gegen die Vorlage angetreten war.
Artikel bewerten
Resultate
Navigation
Artikel teilen
Der Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) wurde mit 32'919 zu 25'121 Stimmen bei 44,87 Prozent Beteiligung abgelehnt. Die Volksabstimmung war angesetzt worden, weil ein überparteiliches Komitee das Referendum gegen den klaren Beitrittsbeschluss des Grossen Rates ergriffen hatte.
Die SVP engagierte sich als einzige grosse Partei im gegnerischen Komitee. Sie erklärte, in einem föderalistischen Staat habe eine solche Vereinbarung nichts zu suchen. Die Schule müsse eine «gute Bündner Schule» bleiben.
Im Befürworter-Komitee vertreten waren alle anderen Parteien. Auch die Wirtschaftsverbände, die Lehrerverbände und Frauenorganisationen hatten den HarmoS-Beitritt unterstützt.
(sda/widb)
Meldungen im Tagesverlauf
- Spürhunde finden gefährlichen Käfer
- Drei Bergsteiger sterben am Mount Everest
- Hollande verärgert Teilnehmer des Nato-Gipfels
- Mihajlovic neuer serbischer Nationaltrainer
- Olympia ohne Schweizer Ruderinnen
- Anlegern gefällt Facebook nicht: -11 %
- Bacsinszky verzichtet auf French Open
- Protestwahl: Italien stimmt für Komiker Grillo
- Italien nach Erdbeben im Grosseinsatz
- Auch Nationalratskommission sagt Ja zu Steuerabkommen
- Platz 8 für Schweizer Crawl-Staffel
- EU hebt Mahnfinger in Richtung Belgrad
- Kein Einlenken auf Eurobonds in Sicht
- Nato startet europäischen Raketenschild
- Konsumentenstimmung steigt weiter
- WM-Out für Daniel Hubmann












