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Nein zum HarmoS

Mittwoch, 26. November 2008, 17:25 Uhr, Aktualisiert 30.11.2008, 22:01 Uhr

Im Kanton Graubünden ist der Beitritt zum HarmoS-Konkordat deutlich verworfen worden. Die Ablehnung ist ein Sieg für die im Juni neu gegründete kantonale SVP, die als einzige Partei gegen die Vorlage angetreten war.

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Der Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) wurde mit 32'919 zu 25'121 Stimmen bei 44,87 Prozent Beteiligung abgelehnt. Die Volksabstimmung war angesetzt worden, weil ein überparteiliches Komitee das Referendum gegen den klaren Beitrittsbeschluss des Grossen Rates ergriffen hatte.

Die SVP engagierte sich als einzige grosse Partei im gegnerischen Komitee. Sie erklärte, in einem föderalistischen Staat habe eine solche Vereinbarung nichts zu suchen. Die Schule müsse eine «gute Bündner Schule» bleiben.

Im Befürworter-Komitee vertreten waren alle anderen Parteien. Auch die Wirtschaftsverbände, die Lehrerverbände und Frauenorganisationen hatten den HarmoS-Beitritt unterstützt.

(sda/widb)