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Kanton Freiburg lässt Fumoirs zu
Im Kanton Freiburg wird das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten, so genannte Fumoirs werden aber zugelassen. Die Volksinitiative für ein restriktives Rauchverbot unterlag dem etwas weniger weit reichenden Gegenvorschlag von Regierung und Parlament. Die Stimmbeteiligung betrug 47,7 Prozent.
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Die Initiative «Passivrauchen und Gesundheit» der Lungenliga wurde zwar mit 44'844 Ja gegen 36'818 Nein angenommen. Der Gegenvorschlag fand mit 50'852 Ja gegen 29'492 Nein aber ebenfalls Zustimmung und obsiegte in der Stichfrage mit 40'251 gegen 36'508 Stimmen.
Die Initiative verlangte die Verankerung eines vollständigen Rauchverbots in öffentlichen Räumen in der Kantonsverfassung. Der nun angenommene Gegenvorschlag beinhaltet zwar auch eine Verfassungsänderung, jedoch nur in Form eines allgemeinen Grundsatzes zum Schutz vor Passivrauchen. So soll Gastgewerbebetrieben die Einrichtung abgetrennter Räume mit einer wirksamen Belüftung, so genannte «Fumoirs», ermöglicht werden. In diesen Räumen dürfen Raucherinnen und Raucher jedoch nicht bedient werden.
Auf Gesuch hin kann der Staatsrat zudem Ausnahmen in Verbindung mit einer besonderen Situation bestimmter Lebensorte erlassen. Dabei geht es beispielsweise um Strafanstalten oder Stätten, die dem längeren oder ständigen Aufenthalt dienen wie beispielsweise Einzelzimmer in einem Heim für Betagte.
(ap/widb)
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