Archiv
Bedauern und Erleichterung
Betäubungsmittelgesetz-Revision angenommen
Die Annahme des revidierten Betäubungsmittelgesetzes hat überwiegend Erleichterung ausgelöst. Bei den grossen Parteien meldete einzig die SVP Vorbehalte an.
Navigation
Artikel zu dieser Vorlage
- Drogenpolitik - Irrweg oder Mittelweg?
- Betäubungsmittelgesetz vor der Annahme
- Klarer Ja-Trend für Betäubungsmittelgesetz
- SVP sagt «Hände weg von Drogen»
- Drogenpolitik: Ein «Jein» vom Bundesrat
- Kollektiv für eine zeitgemässe Drogenpolitik
- Betäubungsmittelgesetz kommt vors Volk
- Referendum gegen Betäubungsmittelgesetz
- Drogen halten Volk auf Trab
- Neuer Anlauf in der Drogen-Politik
- Cannabis soll als Heilmittel legalisiert werden
- alle Artikel
Artikel bewerten
Artikel teilen
SP, CVP und FDP begrüssten die Annahme des revidierten Betäubungsmittelgesetzes mit 68 Prozent Ja-Stimmen. Das Volk habe bestätigt, dass die Zustände der 1990-er Jahre mit offenen Drogenszenen Vergangenheit seien, schrieb die SP. Das Gesetz müsse rasch in Kraft treten.
Für die FDP kann nun die seit 15 Jahren bewährte Vier-Säulen-Drogenpolitik weiter geführt werden. Das Gesetz verbessert gemäss CVP Prävention und Jugendschutz. Für die SVP wird mit dem revidierten Gesetz eine verfehlte Politik fortgesetzt, die Drogenmafia begünstigt und die staatliche Drogenabgabe auf andere Drogen ausgeweitet.
Hoch erfreut gab sich das Komitee «Ja zum Betäubungsmittelgesetz». Die Bevölkerung habe auf der Linie früherer drogenpolitischer Entscheide klar bestätigt, dass in der Drogenpolitik ein realistischer, fachlich fundierter und ideologiefreier Kurs zu verfolgen sei.
Erleichtert reagierte der Präsident der Eidgenössischen Kommission für Drogenfragen (EKDF), Francois van der Linde. Mit dem Ja zum neuen Gesetz werde die heroingestützte Behandlung etabliert. Bei einem Nein hätte die Gefahr bestanden, dass Drogenabhängige wieder auf der Strasse landeten.
(ap/widb)
Meldungen im Tagesverlauf
- Playoff: Lausanne wählt Lions
- Aus für «Dr. House»: Die TV-Serie wird eingestellt
- EZB hält Leitzins im Euroraum auf Rekordtief
- «Costa Concordia»: Sorge vor Umweltdesaster hält an
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Strahlefrau Heidi Klum: Erster Auftritt nach der Trennung
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Jahrgangsbester Kopilot: Prinz Harry kann steuern und feuern
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Russi: «Olympiasieger wird ein verdienter Sieger sein»
- «Accola Valley» im Kaukasus-Gebirge
- Zu Fuss aufs Empire State Building – in 10 Minuten
- Assad lässt weiterhin das syrische Volk töten
- Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
- «Ein Wintermärchen» im Kunsthaus Zürich
- Konjunktur: Die Talfahrt hält an










