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Die Schweizerinnen und Schweizer wollen den bisherigen Kurs in der Drogenpolitik beibehalten. Eine deutliche Mehrheit von 68 Prozent hat am Sonntag der Revision des Betäubungsmittelgesetzes zugestimmt. Nur 32 Prozent sagten Nein.
Mit der Vorlage wird die seit Jahren praktizierte Vier-Säulen-Strategie mit Prävention, Repression, Therapie und Schadensminderung im Gesetz verankert. Dazu gehört auch die ärztliche Abgabe von Heroin an Suchtkranke.
Dieser drogenpolitische Kurs war schon zuvor in drei Volksabstimmungen bestätigt worden. Das Referendum ergriffen hatten rechtsbürgerliche Kreise unter Führung der SVP.
Schlussresultat
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 1'541'227 | 68.0 % | 723'741 | 32.0 % |
Die Annahme des revidierten Betäubungsmittelgesetzes hat überwiegend Erleichterung ausgelöst. Bei den grossen Parteien meldete einzig die SVP Vorbehalte an. mehr …
Kantons- und Bezirksergebnisse zur Vorlage
Abstimmungsparolen der im Parlament vertretenen Parteien und von Verbänden
Ja zu Revision des Betäubungsmittelgesetzes
«Hände weg von Drogen»
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