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Kirchen würden Minarett-Plakat nicht verbieten

Freitag, 9. Oktober 2009, 11:06 Uhr, Aktualisiert 15:57 Uhr

Vertreter der römisch-katholischen, der protestantischen und der freikirchlichen Religionsgemeinschaften sind gegen ein Verbot von Plakaten: Weder die Plakate der Anti-Minarett-Initiative noch jene der Freidenker sollten ihrer Ansicht nach verboten werden.

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Bild Drei Herren sitzen an einem langen Tisch nebeneinander
Die Kirchenvertreter sind sich einig: Das Plakat soll nicht verboten werden. keystone

Die Initiative sei aber «völlig ungeeignet, um diesen Befürchtungen entgegenzutreten», betonte Brunner. Bei aller Ablehnung der Initiative würde er nie so weit gehen, die Plakate zu verbieten.

Der Bischof gab indes zu, selber schon einmal «im Talar gewisse Plakate, die sich gegen den Papst, die Bischöfe und gegen die christlichen Kirchen wandten, entfernt zu haben».

Auch das Plakat der Freidenker-Vereinigung «Da ist wahrscheinlich kein Gott...» sollte nach Ansicht der Kirchenvertreter nicht verboten werden. «Das Plakat ist zwar anstössig, bringt aber auch etwas in Bewegung», räumte SEK-Präsident Wipf ein.

Auf wenig Verständnis bei den Vertretern der katholischen und der protestantischen Kirchen stiess die jüngste Forderung der Jungsozialisten nach einer völligen Trennung von Kirche und Staat. Diese sei schon grösstenteils vollzogen. Die Juso gingen von falschen Voraussetzungen aus, kritisierten Wipf und Brunner.

(sda/olsm)

Kommentare aktiv...

E. Anywhere, St. Burnaby

Verfasst am: 11.10.2009 9:12

Mein Vorschlag,

zur Kosteneinsparung werden Kirchtürme zu... mehr

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E. Hasler, Zürich

Verfasst am: 10.10.2009 0:26

Ich gebe der Initiative keine Chance

Die CH ist ein weltoffenes Land und sehr geübt... mehr

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U. Keller, Klaeng

Verfasst am: 9.10.2009 21:22

keine Einwände

Es wäre die Angelegenheit des betreffenden... mehr

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