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Anti-Minarett-Initiative hat schweren Stand
Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» findet laut SRG-Umfrage zurzeit keine Mehrheit im Stimmvolk. Nur etwa ein Drittel der Stimmberechtigten tendiert dazu, ein Ja in die Urne zu legen. Vor allem die SVP und die Linke bekämpfen sich bei der Vorlage - Unterschiede im Abstimmungsverhalten von Männern und Frauen sind hingegen keine auszumachen.
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Die Gegner der so genannten Anti-Minarett-Initiative liegen momentan vorne. 53 Prozent lehnen das Volksbegehren ab, 34 Prozent sind dafür und 13 Prozent haben sich noch keine Meinung gebildet. Dies zeigt eine repräsentative Umrage des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse.
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Stimmabsicht Anti-Minarett-Initiative
in % Stimmberechtigter, die bestimmt teilnehmen wollen
Quelle: gfs.bern
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Damit ist die Nein-Seite im Vorteil. Der Grad der Meinungsbildung ist bei der Vorlage schon relativ weit fortgeschritten – so sind Veränderungen laut gfs.bern zwar durchaus noch möglich, allerdings nur in relativ bescheidenem Umfang.
Am deutlichsten gegen die Initiative ist die grüne Wählerschaft. Sie lehnt das Begehren mit 73 Prozent deutlich ab. Auch bei SP, CVP, FDP und Parteinungebundenen sind die Gegner in der Mehrheit. Einzig bei der SVP-Basis gibt es eine Mehrheit für die Initiative. Hier wollen 57 Prozent für ein Ja votieren, und hier ist auch der Anteil Unentschlossener klar am kleinsten.
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Stimmabsicht Anti-Minarett-Initiative nach Parteibindung
in % Stimmberechtigter, die bestimmt teilnehmen wollen
Quelle: gfs.bern
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Geografisch gesprochen gibt es einen Graben zwischen der Deutschschweiz und der Romandie einerseits und der italienischsprachigen Schweiz andererseits. Hier liegt eine Zustimmungsrate von 53 Prozent vor. In der Deutschschweiz und der Romandie liegt sie lediglich bei 33 bzw. 35 Prozent.
Beschränkte Unterschiede sind auch entlang der Siedlungsart auszumachen. In den urbanen Agglomerationen ist die Mehrheit für ein Nein, während auf dem Land der Anteil der Befürworter leicht grösser ist.
Werden die Stimmabsichten nach der Religionszugehörigkeit aufgeschlüsselt, so zeigt sich, dass alle in der Untersuchung unterscheidbaren Gruppen mehrheitlich mit Nein stimmen. Am deutlichsten ist der Nein-Anteil mit 63 Prozent bei den Konfessionslosen. Katholiken sind mit 55 Prozent dagegen, bei den Protestanten gibt es eine relative Mehrheit des Nein-Lagers von 47 Prozent.
Demografische Merkmale wirken sich bei der Vorlage nur marginal auf die Stimmabsichten aus. Entlang des Alters gibt es minimale Einflüsse. Auch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind statistisch kaum von Bedeutung.
Die erste Umfrage zur Abstimmung vom 29. November 2009 wurde vom Institut gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse in der Zeit vom 13. bis 17. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 1207 stimmberechtigte Personen aus allen Landesteilen. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobe liegt bei +/- 2,9 Prozentpunkten.
Hätte die Abstimmung zu den Vorlagen im Oktober stattgefunden, wäre die Beteiligung laut gfs.bern bei 44 Prozent gelegen, was nahe am Durchschnitt von 45 Prozent liegt.
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E. Verena, Zürich
Verfasst am: 30.10.2009 16:42
Solidarität
Scheinbar hat diese Abstimmung keine... mehr
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M. Bracher, Bern
Verfasst am: 28.10.2009 13:03
E.Hasler
An der DV der SVP Schweiz, wurde bis auf 3... mehr
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G. Krasznich, Bern
Verfasst am: 27.10.2009 20:48
Argument Kirchturm
Ich muss also sagen das Argument, es sei ein... mehr
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