Archiv
Wirtschaftssituation bringt GSoA-Initiative zu Fall
Nach dem deutlichen Nein zur Initiative für ein Kriegsmaterial-Ausfuhrverbot sind sich Gegner und Befürworter einig: Die derzeit herrschende Wirtschaftssituation sei für die Anliegen der GSoA-Initiative nicht förderlich gewesen. GSoA-Vorstandsmitglied und Nationalrat Josef Lang (Grüne/ZG) erachtet das Abstimmungsresultat jedoch trotz des Neins als Achtungserfolg.
Navigation
Artikel zu dieser Vorlage
- Waffenexporte - Arbeitsplatzsicherung oder ethisch fragwürdig?
- Pilatus-Flugzeuge heizen Debatte an
- Kleiner Anteil an den Gesamtexporten
- Leuthard reagiert auf Kritik zu Waffen-Exporten
- Schlechte Karten für Waffenexport-Initiative
- Leuthard: «Wir haben eine saubere Weste»
- Offenes Rennen um Kriegsmaterial-Exportverbot
- Gegengeschäfte: Armasuisse plant Ausbau der Kontrolle
- Nationalrat will Kriegswaffen weiter exportieren
- Bürgerliche kämpfen für Schweizer Waffenindustrie
- Leuthard «erstaunt» über Kritik an Kriegsmaterial-Ausfuhr
- alle Artikel
Artikel bewerten
Artikel teilen
Es hätten mehr Stimmberechtigte Ja gestimmt als noch 1997. In der jetzigen wirtschaftlichen Lage sei aber nicht mehr möglich gewesen, erklärte Lang. Die Wirtschaftssituation sei das einzige Argument gegen die Initiative gewesen - und dieses habe stark gezogen.
Als weiteren Grund für das klare Nein sieht Lang die Mobilisierung der rechtsbürgerlichen Kreise durch die Anti-Minarett- Initiative. Dies habe ebenfalls zum Nein beigetragen. Lang hofft nun, dass der Bundesrat die Lieferstopps für Waffen in Länder wie Pakistan, Ägytpen und Saudi-Arabien noch konsequenter als bisher umsetzt. Was im Vorfeld der Abstimmung versprochen wurde, soll jetzt umgesetzt werden.
Auch der St.Galler CVP-Ständerat Jakob Büchler, Vizepräsident der Sicherheitspolitischen Kommission (SIK), erachtet die konjunkturelle Lage als ausschlaggebend für das klare Nein. Die GSoA-Volksinitiative sei in der jetzigen Situation zu weit gegangen, sagte er gegenüber dem Schweizer Fernsehen.
Die Schweiz habe bezüglich der Exporte von Waffen und anderem Kriegsmaterial zwar klare gesetzliche Grundlagen. Bei der Umsetzung gebe es aber dennoch gewissen Handlungsbedarf. Eine Verschärfung allerdings, wie dies von der Initiative gefordert wurde, sei nicht notwendig, so Büchler.
(sda/bucf)
Meldungen im Tagesverlauf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Verschneiter Ätna spuckt Lava
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
- EZB hält Leitzins im Euroraum auf Rekordtief
- Playoff: Lausanne wählt Lions
- Aus für «Dr. House»: Die TV-Serie wird eingestellt
- «Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Strahlefrau Heidi Klum: Erster Auftritt nach der Trennung











N. Binsberger, St. Gallen
Verfasst am: 1.12.2009 14:06
falsch
Wenn die wirtschaftliche Situation entscheidend... mehr
Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
C. Perera, Aarau
Verfasst am: 30.11.2009 17:40
@ H. Mauler
Lassen Sie mich kurz zusammenfassen: Sie finden... mehr
Zustimmen — 5 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
B. Scheidegger, Bern
Verfasst am: 30.11.2009 13:52
X. Perte
'Es sind immer Menschen, die Befehle geben und... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten