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Pilatus-Flugzeuge heizen Debatte an

Dienstag, 3. November 2009, 13:18 Uhr, Aktualisiert 13:20 Uhr

Die PC-7 und PC-9 von Pilatus stehen im Zusammenhang mit der Waffenexport-Problematik oft im Scheinwerferlicht. Seit Jahren fordern Pazifisten, dass die Turboprop-Trainingsflugzeuge als Kriegsmaterial behandelt werden.

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Die PC-7 und PC-9 werden mehrheitlich als Trainingsflugzeug an Luftstreitkräfte verkauft. Manchmal werden sie dann, insbesondere von Armeen in Entwicklungsländern, in Konflikten eingesetzt, zuletzt in Darfur.

Die Pilatus-Flugzeuge unterstehen jedoch nur dem Güterkontrollgesetz und nicht dem Kriegsmaterialgesetz. Sie gelten in der Schweiz als «besondere militärische Güter». Bei Annahme der GSoA-Initiative würde ihr Export verboten.

Zurzeit kann die Ausfuhr solcher Flugzeuge von den Behörden nur verboten werden, wenn ein Empfänger-Land einem UNO-Waffenembargo untersteht oder Grund zur Annahme besteht, dass sie für terroristische Kreise oder das organisierte Verbrechen bestimmt sind.

Knackpunkt bei der Problematik sind die Aufhängevorrichtungen der PC-7 und PC-9. Als militärische Trainingsflugzeuge sind sie serienmässig mit solchen «hardpoints» für Waffensysteme ausgerüstet. Nur deshalb kann das Flugzeug auch Kampfeinsätze fliegen.

(sda/horm)

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