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Offenes Rennen um Kriegsmaterial-Exportverbot
Das Rennen um die Volksinitiative «Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» ist laut SRG-Umfrage noch offen. Ja- und Nein-Lager im Stimmvolk liegen momentan fast gleich auf. Gut kommt die Vorlage aber vor allem bei Frauen und Jungen an.
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Würde heute über das Kriegsmaterial-Exportverbot abgestimmt, wären 41 Prozent dafür, 44 Prozent dagegen und 15 Prozent wüssten nicht, was sie in die Urne legen sollen. Dies zeigt eine repräsentative Umrage des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse.
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Stimmabsicht Waffenexport-Initiative
in % Stimmberechtigter, die bestimmt abstimmen wollen
Quelle: gfs.bern
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Damit ist zwar keine Seite wirklich im Vorteil. Die Meinungsbildung hat aber erst begonnen. Weil laut gfs.bern im Abstimmungskampf die Nein-Argumente im Normalfall stärker gewichtet werden, schmälert dies allerdings die Aussicht, dass das Volksbegehren Ende November angenommen wird.
Entlang der Parteigrenzen gibt es eine klare Polarisierung. Neben den Wählern der Grünen und der SP sind einzig die Parteiungebundenen dafür. Am klarsten gegen die Initiative ist die SVP-Basis, aber auch bei FDP und CVP sind die Gegner in der Mehrheit.
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Stimmabsicht Waffenexport-Initiative nach Parteibindung
in % Stimmberechtigter, die bestimmt teilnehmen wollen
Quelle: gfs.bern
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Der Anteil der Unentschlossenen ist bei den Parteinungebundenen mit 21 Prozent am höchsten. Am kleinsten ist der Anteil der Unschlüssigen bei der SP (6 Prozent) und der SVP (9 Prozent).
Klare Unterschiede sind auch auszumachen, wenn man demografischen Merkmalen folgt. Je jünger die Stimmberechtigten sind, desto eher stimmen sie der Vorlage zu: Bei den 18- bis 39-Jährigen sagt eine relative Mehrheit von 47 Prozent Ja. Gleich auf sind Ja- und Nein-Lager bei den 40- bis 64-Jährigen mit je 44 Prozent.
Bei Personen, die 65 und älter sind, ist hingegen die Ablehnungsbereitschaft hoch. Hier liegt der Nein-Anteil bei 54 Prozent.
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Stimmabsicht Waffenexport-Initiative nach Geschlecht
in % Stimmberechtigter, die bestimmt teilnehmen wollen
Quelle: gfs.bern
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Eine recht deutliche Unterscheidung gibt es auch nach Geschlecht. Männer sind mit 57 Prozent mehrheitlich gegen die Initiative. Frauen hingegen sind mit einer relativen Mehrheit von 49 Prozent dafür. Bei ihnen ist allerdings der Anteil der Unentschlossenen grösser: 20 Prozent wissen noch nicht, was sie in die Urne legen müssen – bei den Männern sind es 9 Prozent.
Die erste Umfrage zur Abstimmung vom 29. November 2009 wurde vom Institut gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse in der Zeit vom 13. bis 17. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 1207 stimmberechtigte Personen aus allen Landesteilen. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobe liegt bei +/- 2,9 Prozentpunkten.
Hätte die Abstimmung zu den Vorlagen im Oktober stattgefunden, wäre die Beteiligung laut gfs.bern bei 44 Prozent gelegen, was nahe am Durchschnitt von 45 Prozent liegt.
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D. Vasiljevic, Zürich
Verfasst am: 29.10.2009 20:17
Dafür ist dieSchweiz als gutes Vorbild genau richtig.
Super! Los, gründen wir ein Aktionsbündnis und... mehr
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M. Bracher, Bern
Verfasst am: 28.10.2009 12:08
Sehr gehrter Herr oder Frau Atwood
Das hat nichts mit menschlich denken zu tun,... mehr
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J. Atwood, Riehen
Verfasst am: 27.10.2009 20:19
wegschauen und ignorieren?
was soll das heissen? wenn die schweiz sagt, wir... mehr
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