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Schweizer Firmen können weiter Kriegsmaterial ins Ausland liefern. Die Stimmberechtigten haben die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten klar mit einem Zweidrittelsmehr abgelehnt.
Schlussresultat
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 837'119 | 31.8 % | 1'797'876 | 68.2 % |
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 0 | 23 |
Nach dem deutlichen Nein zur Initiative für ein Kriegsmaterial-Ausfuhrverbot sind sich Gegner und Befürworter einig: Die derzeit herrschende Wirtschaftssituation sei für die Anliegen der GSoA-Initiative nicht förderlich gewesen. GSoA-Vorstandsmitglied und Nationalrat Josef Lang (Grüne/ZG) erachtet das Abstimmungsresultat jedoch trotz des Neins als Achtungserfolg. mehr …
Den Initianten des Waffenausfuhrverbots bläst eine steife Brise entgegen. Mitten in einer schweren Rezession versuchen sie das Volk vom Sinn des ethisch begründeten Verbots zu überzeugen. Ihre Gegner wollen die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust ausnützen. mehr …
Die PC-7 und PC-9 von Pilatus stehen im Zusammenhang mit der Waffenexport-Problematik oft im Scheinwerferlicht. Seit Jahren fordern Pazifisten, dass die Turboprop-Trainingsflugzeuge als Kriegsmaterial behandelt werden. mehr …
Die Schweiz hat im letzten Jahr Kriegsmaterial im Wert von 722 Millionen Franken exportiert. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der 1980er-Jahre. Der Beitrag der exportierenden Rüstungsindustrie an die gesamtwirtschaftliche Leistung bleibt aber bescheiden. mehr …
Kantons- und Bezirksergebnisse zur Vorlage
Erläuterungen zur Vorlage (pdf)
Abstimmungsparolen der im Parlament vertretenen Parteien und von Verbänden
Befürworter/Initianten der Vorlage
Gründe für ein Ja, zusammengestellt von der Bundeskanzlei
Gegner der Initiative
Gründe für ein Nein , zusammengestellt von der Bundeskanzlei
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