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Der Zusatzkredit für die Bahnverbindung wurde in einer Referendumsabstimmung mit 80'261 Ja gegen 50'790 Nein angenommen. Das Referendum war von der SVP und dem Mouvement des citoyens genevois (MCG) unterstützt worden.
Anschluss an französisches Schienennetz
Die Gegner kritisierten insbesondere die «exorbitante Rechnung» für das Projekt. Sie beziffern die Totalkosten auf zwei Milliarden Franken, während die Behörden mit Kosten von 1,47 Milliarden Franken rechnen. Bekämpft wurde auch die Linienführung.
Das Projekt wird zu 57 Prozent durch den Bund und zu 43 Prozent durch den Kanton Genf finanziert. Mit der CEVA soll der Anschluss an das Schienennetz der französischen Staatsbahnen sichergestellt werden. Zudem sollen mit dem Bahnangebot die Staus zum Verschwinden gebracht werden.
Auch zweite Vorlage angenommen
Mit 69'320 Ja- gegen 58'704 Nein-Stimmen wurde ein weiteres Kreditbegehren im Betrag von 21,8 Millionen Franken genehmigt. Es geht dabei um die Tieferlegung und Überdeckung eines 570 Meter langen Strassenteilstücks in der Genfer Gemeinde Vesenaz.
Gegen das Projekt hatten die Grünen unterstützt von der SP das Referendum ergriffen. Der Kredit wurde als zu hoch und unnötig kritisiert. Insgesamt sind die Kosten zur Entlastung von Vesenaz vom Durchgangsverkehr auf 57 Millionen Franken veranschlagt.
(sda/bucf)
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