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Steuergerechtigkeitsinitiative
Stimmabsichten in Prozent der Stimmberechtigten, die bestimmt teilnehmen wollen.
Quelle: gfs.bern
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Befürworter der Steuergerechtigkeitsinitiative haben zurzeit die Nase vorn
Die Befürworter der Steuergerechtigkeitsinitiative gehen mit einem Vorsprung in den Abstimmungskampf. Rund sechs Wochen vor der Abstimmung liegen sie klar vorne. Allerdings sind noch 19 Prozent laut SRG-Umfrage unschlüssig. Zudem haben auch die Gegner Argumente im Köcher, die überzeugen.
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Für die Steuerinitiative, über die am 28. November abgestimmt wird, sprechen sich zurzeit 58 Prozent der Befragten aus. Davon haben allerdings 30 Prozent nur eine tendenzielle Absicht, Ja zu stimmen.
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Die Autoren der Umfrage, die vom Institut gfs.bern durchgeführt wurde, weisen darauf hin, dass der Meinungsbildungsprozess erst begonnen hat: «Damit ist eine Voraussetzung gegeben, die wir in der Regel bei Initiativen beobachten: Die Initiative nimmt ein Problem auf, das von einer Mehrheit auch gesehen wird. Die spontane Beurteilung im Vorfeld der Hauptkampagne ist positiv. Über den Abstimmungsausgang ist damit freilich noch nichts gesagt.»
Typische Polarisierung zwischen links und rechts
Am meisten Unterstützung findet die Initiative bei den Wählern von SP und Grünen. Je weiter rechts im Parteienspektrum nimmt die Zustimmung zwar ab, aber die Vorlage findet derzeit auch Mehrheiten bei den bürgerlichen Parteien.
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Steuergerechtigkeitsinitiative: Stimmabsichten nach Parteibindungen
in Prozent der Stimmberechtigten, die bestimmt teilnehmen wollen.
Quelle: gfs.bern
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In Bezug auf das Einkommen der Befragten sind keine ausgeprägten Unterschiede auszumachen. In der Tendenz gilt sogar, dass die Zustimmung bei höheren Einkommen auch etwas höher ist als bei tiefen. Und durch alle Einkommensschichten hindurch (Einkommen von weniger als 3000 Fr. bis über 11'000 Franken) ist die Ja-Seite in der Mehrheit.
Die Eckwerte der SRG-Umfrage
Das Forschungsinstitut gfs.bern hat die Umfrage im Auftrag der SRG SSR idée suisse durchgeführt. Befragt wurden zwischen dem 12. - 16. Oktober 1207 Personen. mehr
Viel Sympathie kann die Initiative zurzeit in der französischsprachigen Schweiz verbuchen. Ganze 68 Prozent sind für ein Ja. Am wenigsten Zustimmung findet die Vorlage im italienischen Sprachraum.
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Steuergerechtigkeitsinitiative: Stimmabsichten nach Sprachregionen
in Prozent der Stimmberechtigten, die bestimmt teilnehmen wollen.
Quelle: gfs.bern
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Geografisch zeichnet sich ein weiteres Konfliktmuster ab: Wo der Kanton besonders betroffen ist, ist das Volksbegehren umstritten. In Kantonen, die die Einkommenssteuer für Einkommen von über 250'000 Franken erhöhen müssten, ist die Vorlage nicht mehrheitsfähig. Es handelt sich um die Kantone Obwalden, Nidwalden, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Zug, Uri, Schwyz und St. Gallen.
Weitet sich dieser Zusammenhang auf Kantone aus, die zudem bei der Vermögenssteuer betroffen sind, sinken die Annahmechancen der Initiative in der deutschsprachigen Schweiz nochmals.
Wirkungsvolle Argumente auf beiden Seiten
Im Argumente-Test punktet die Initiative vor allem mit der Aussage, nur Multimillionäre profitierten auf Kosten aller anderen Steuerzahler vom Steuerwettbewerb: 60 Prozent der Befragten teilten diese Meinung. Überzeugen kann auch, dass die Steuern in allen Kantonen und Gemeinden gleich sein sollten.
Andererseits wird auch das Argument der Nein-Seite akzeptiert, «wenn gute Steuerzahler abwandern, bezahlt der Mittelstand mehr». 64 Prozent stimmten dieser Botschaft zu. Viel Sympathie findet auch die Steuerautonomie. 55 Prozent sind der Meinung, dass Kantone und Gemeinden die Höhe selber bestimmen sollen.
Insgesamt stellt gfs.bern bei der Wirkung der Argumente fest, dass die Meinungsbildung über die Initiative bisher erst oberflächlich geschehen ist. Für viele Stimmbürger sei bisher unklar, welche Konsequenzen eine Annahme für die Steuerzahlenden habe.
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M. Buess, Wenslingen
)
(Cor
Verfasst am: 16.11.2010 19:16
Gerechtigkeitssinn
Was für ein Schlagwort, Steuergerechtigkeit. Im... mehr
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P. schmutz, Tentlingen
)
(vampir_5
Verfasst am: 13.11.2010 11:52
die SP die etwas in die Hand nimmt
Heutzutage in den Bürgerlichen Kreisen gibt es... mehr
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E. Cook, Zürich
)
(mdj.cook
Verfasst am: 3.11.2010 0:58
Weshalb wohl liegt die Grenze...
exakt bei Fr.250'000.-? Weil doch die meisten der... mehr
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