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Presse schliesst Folgen nicht aus
Der klare Ausgang der Abstimmung über die Kampfjetlärm-Initiative hat die Kommentatoren der Schweizer Zeitungen nicht überrascht. Trotzdem weisen sie auf mögliche Konsequenzen der Abstimmung hin.
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Die NZZ glaubt, dass die Annahme der Initiative in Meiringen, Brienz und Sitten zeigt, «dass die Fluglärmfrage die Politik noch auf längere Sicht hin beschäftigen wird».
Für den Bund führt das Ja in diesen Gemeinden dazu, dass das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in Zukunft zu Zugeständnissen gezwungen sein wird, «etwa in Form von Schonzeiten in den touristischen Hochsaison».
Die Berner Zeitung verlangt vom VBS, «den Flugbetrieb so zu gestalten, dass einerseits die Bevölkerung möglichst wenig darunter leidet und dass andererseits den Wünschen der für diese Gebiete wichtigen Tourismusbranche nachgelebt wird».
Auch der Tages-Anzeiger fordert von der Luftwaffe, stärker als bisher auf die Anliegen einzugehen. So müsse der Faktor Lärm beim Kauf der Nachfolger für die Tiger-Flotte eine Rolle spielen. Denn die Bevölkerung, so schreibt die Neue Luzerner Zeitung, habe nicht nur ein Bedürfnis nach Sicherheit, sondern auch nach Ruhe.
(sda/sprm/schj)
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