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Franz Weber wirft VBS Täuschung vor
Keine Abschaffung der Luftwaffe geplant
Der Umweltschützer Franz Weber hat auf das klare Nein zu seiner Initiative gegen Kampfjetlärm mit einem Vorwurf an das VBS reagiert. Dieses habe fälschlicherweise behauptet, die Annahme der Initiative würde das Ende der Luftwaffe oder gar der Armee bedeuten, sagte der 81-Jährige.
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«Wir wollten nur Regionen schützen», fügte er an. Weber will seinen Kampf gegen den Kampfjetlärm aber auch nach der deutlichen Absage des Stimmvolks fortsetzen.
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) habe im Abstimmungskampf Versprechungen und Garantien abgegeben. Jetzt werde man sehen, ob diese eingehalten würden, sagte Weber weiter.
Er habe schon mehrfach Niederlagen in Siege umgewandelt, fügte der Umweltschützer an. Um die Anwohner zu schützen, fordert Weber von der Luftwaffe, die Anzahl der Flüge beschränken und Flugzeuge zu kaufen, die «zehnmal weniger Lärm» verursachten.
Weber hatte das Volksbegehren auf Grund der öffentlichen Diskussion um den Lärm der F/A-18 Kampfjets auf dem Militärflugplatz Meiringen lanciert. In dessen Nähe führt Weber mit einer Stiftung ein Hotel.
Die Initianten hätten einzig den umweltpolitischen Aspekt betont, erklärte Nationalrat Josef Lang (Grüne/ZG), Vorstandsmitglied der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), das schlechte Resultat.
«Die militärkritischen Menschen wurden gar nicht mobilisiert.» Deshalb sei die wuchtige Ablehnung nicht als Bekenntnis des Stimmvolks zur Armee zu werten. Es sei nur eine Seite mit dem Argument der Militärpolitik in die Auseinandersetzung getreten.
(ap/sda/wenn)
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