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Erleichterung bei Gegnern
Bedenken müssten ernst genommen werden
Die Gegner der Kampfjetlärm-Initiative reagieren erleichtert und befriedigt auf die deutliche Ablehnung das Volksbegehrens. Sie fordern aber das VBS auf, die Anliegen der Flugplatzanwohner ernst zu nehmen.
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Die Berner SVP-Nationalrätin Ursula Haller vom Nein-Komitee zeigte sich sehr befriedigt über das Resultat. «Es ging um mehr als nur um den Lärm der Kampfjets». Die Armee wäre gefährdet gewesen durch die Einschränkungen der Luftwaffe, sagte Haller.
Erleichtert sind auch die bürgerlichen Parteien. Das Volk wolle eine Luftwaffe, die ihre Sicherheitsaufgabe erfüllen könne, hielt die FDP fest. Die SVP wertet das Verdikt als Stärkung der Souveränität und Neutralität. Für die CVP ist das Resultat ein Bekenntnis zur Sicherheit der Schweiz angesichts neuer Gefahren.
Die SP bedauert dagegen die Ablehnung. Mit der Initiative hätten Mensch und Umwelt geschützt werden können.
Aber auch die Initiativ-Gegner zeigen Verständnis für die lärmgeplagten Anwohner der Flugplätze. Die Armee dürfe nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Gespräche zwischen Anwohnern und dem VBS müssten weitergeführt werden und dabei müsse ein Konsens zwischen beiden Seiten gefunden werden.
Angenommen wurde die Initiative in den Flugplatz-Standorten Meiringen (BE) und Sitten (BE). In Meiringen sagten 52 Prozent Ja; in Sitten 55 Prozent. Die Annahme der Initiative stärke ihr den Rücken für die Verhandlungen mit dem VBS, sagte die Meiringer Gemeindepräsidentin Susanne Huber.
(sda/wenn)
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