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Bundesrat Schmid zufrieden

Sonntag, 24. Februar 2008, 18:49 Uhr, Aktualisiert 18:50 Uhr

Dialog mit Betroffenen angeboten

Mit Befriedigung nahm Verteidigungsminister Samuel Schmid das Nein zur Kampfjetlärm-Initiative zur Kenntnis. Eine Luftwaffe, die nicht mehr üben könnte, wäre nicht mehr glaubwürdig.

Porträt von Schmid.
Verteidigungsminister Schmid will auch in Zukunft nach Lösungen zur Reduktion der Lärmbelastung suchen. (keystone)

Nur eine souveräne Schweiz, die für die Sicherheit der Bevölkerung und der Gäste bürgen könne, sei ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Das Verteidigungsdepartement (VBS) nehme das Problem des Lärms der Kampfflugzeuge sehr ernst, sagte Schmid vor den Medien im Bundeshaus.

Im Dialog mit der betroffenen Bevölkerung wolle er nach Lösungen suchen, welche eine Koexistenz zwischen Militär und Tourismus ermöglichten. Die Lärmbelastung müsse weiter reduziert werden. Die Armee sei trotz Simulatoren und anderen hochtechnischen Möglichkeiten immer mit Emissionen verbunden, sagte Schmid. Es gehe nun darum, diese auf ein Minimum zu reduzieren und die Ausbildung der Jet-Piloten zu optimieren. Die Armee müsse im Volk verankert bleiben.

(sda/wenn)