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Abstimmung vom 24. Februar 2008
Mittwoch, 6. Februar 2008, 17:14
Letzte Aktualisierung: Samstag, 26. April 2008, 11:34
Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben über zwei eidgenössische Vorlagen entschieden: Die Reform der Unternehmenssteuer wurde knapp gutgeheissen, die Initiative «gegen den Kampfjetlärm in Tourismusgebieten» wurde haushoch verworfen. In den Kantonen und Gemeinden kamen zudem zahlreiche Geschäfte zur Abstimmung.
Resultate
| Ja | Nein | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Unternehmenssteuer-Reformgesetz II | 938'658 | 50.5 % | 918'985 | 49.5 % | |
| Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten | 601'034 | 31.9 % | 1'281'962 | 68.1 % |
Artikel zur Abstimmung
Unternehmenssteuer-Reformgesetz II
Bundesrat und Parlament haben in der Steuerpolitik vom Volk einen Denkzettel erhalten: Fast wäre die Unternehmenssteuerreform gescheitert. Die Vorlage wurde mit einem Ja-Stimmenanteil von 50,5 Prozent angenommen - mit weniger als 20'000 Stimmen Unterschied eines der knappsten Abstimmungsresultate seit 1848. mehr
Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten
Die Kampfjetlärm-Initiative ist von Volk und Ständen bachab geschickt worden: 68,1 Prozent des Stimmvolks lehnten sie ab und kein einziger der 26 Kantone meldete eine zustimmende Mehrheit nach Bern. Mit dem klaren Nein bestätigte das Stimmvolk den militärpolitischen Kurs der letzten 20 Jahre von Bundesrat und Parlament. mehr
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Eine deutliche Mehrheit des Schweizer Stimmvolks hält an der Heimabgabe der Ordonnanzwaffe fest. Für die Initiative «Schutz vor Waffengewalt» kam ausser in vier Westschweizer Kantonen nur in Zürich und Basel-Stadt eine Mehrheit zustande. Auf Kantonsebene haben sich die Berner für den Bau eines neuen Atomkraftwerks in Mühleberg ausgesprochen. Der freie Berner Sitz im Ständerat wird erst am 6. März besetzt: Im ersten Wahlgang erreichte niemand das absolute Mehr. mehr
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