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Kommentatoren sind sich einig
Die Kommentatoren der Schweizer Zeitungen sind sich in ihrer Beurteilung des Abstimmungsresultats einig: Die Behörden sollen die Komplementärmedizin wieder in die Grundversicherung aufnehmen.
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- Alle Stände sagen Ja
- Gegner und Befürworter nicht überrascht
- Pro und Kontra zur Komplementärmedizin
- Weiter klares Ja für Komplementärmedizin
- Breite Unterstützung für Komplementärmedizin
- «Nein» zu alternativen Heilmethoden
- Couchepins laues Ja zur Komplementärmedizin
- Klares Votum für die Komplementärmedizin
- Komplementärmedizin-Initiative zurückgezogen
- Volk befindet über Komplementärmedizin
- Ja zur Komplementärmedizin
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Nicht überrascht zeigen sich die Zeitungen vom klaren Abstimmungsergebnis zur Komplementärmedizin. Das Resultat biete politisch «wenig Spielraum zum «Töipele»», schreibt etwa der «Bund». «Die Grundversicherung muss die alternativen Behandlungsmethoden wieder bezahlen, oder wenigstens einen Teil davon».
Auch das «St. Galler Tagblatt» ist überzeugt, «dass auch die Gegner des Verfassungsartikels nicht darum herumkommen werden, die fünf komplementärmedizinischen Methoden wieder aufzunehmen».
Gemäss der «Berner Zeitung» gehört in die Grundversicherung allerdings nur, was wirkt und wissenschaftlich ist. Auch für die «Basler Zeitung» ist das klare Ja kein Freipass - trotz vergleichsweise geringen Kosten.
Nicht so eindeutig sehen dies die «Thurgauer Zeitung» und die «Aargauer Zeitung». Trotz der klaren Zustimmung sei nicht klar, was genau von den Krankenkassen bezahlt werden soll, schreibt die «Thurgauer Zeitung».
Für die «Aargauer Zeitung» müssen die Politiker jetzt diese Frage klären. Aber «eines geht nun nicht mehr: Couchepin darf nicht mehr aufgrund seines eigenen Gustos der Komplementärmedizin Steine in den Weg legen.»
Das Volk habe nicht nur Ja zur Alternativmedizin gesagt, sondern auch Ja zum Miteinander von Schul- und Komplementärmedizin, meint der «Landbote». Dies gebe den Akteuren die Chance, Lösungen zu erarbeiten, die zum Wohle der Patienten und deren Portemonnaie sind.
Auch «Le Matin» argumentiert mit dem Kostenfaktor der Komplementärmedizin. Die Bevölkerung habe deutlich gemacht, dass sie nicht länger Geisel von Drohnungen über die Erhöhung der Krankenkassenprämien sein wolle.
(sda/halp/horm)
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