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Klares Votum für die Komplementärmedizin
Erste SRG-Umfrage
Rund sechs Wochen vor der Abstimmung über die Komplementärmedizin haben die Befürworter der Vorlage die Nase klar vorn. 67 Prozent sprechen sich dafür aus, die Komplementärmedizin in der Verfassung zu verankern.
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Laut SRG-Umfrage wollen 15 Prozent ein Nein in die Urne legen und 18 Prozent sind noch unentschlossen. Insbesondere Frauen sehen in der Vorlage mehr Vorteile. Unter ihnen liegt die Zustimmung bei 71 Prozent. Von den Männern befürworten 63 Prozent den Verfassungsartikel «Zukunft mit Komplementärmedizin».
| Stimmabsichten der Befragten |
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| davon: |
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| 46% |
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| 21% |
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| davon: |
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| 7% |
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| 8% |
.
Wenig ausgeprägt ist das parteipolitische Konfliktmuster. Bei den Linken (Grüne und SP) stehen 82, beziehungsweise 78 Prozent hinter der Vorlage. Bei den Bürgerlichen (CVP, FDP und SVP) resultieren Ja-Mehrheiten zwischen 61 und 67 Prozent.
Bei der SVP zeigt sich allerdings ein Konflikt zwischen Basis und Elite. Obwohl die Partei die Nein-Parole gefasst hatte, wollen nur 18 Prozent Nein stimmen und 65 Prozent Ja.
Die erste Umfrage zur Abstimmung vom 17. Mai 2009 wurde vom Institut gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse durchgeführt. Befragt wurden 1211 stimmberechtigte Personen aus allen Landesteilen. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobengrösse beträgt +/- 2,9 Prozentpunkte.
(sf/judith schraner)
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