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Ja zur Komplementärmedizin

Freitag, 15. Februar 2008, 17:52 Uhr, Aktualisiert 07.04.2009, 18:56 Uhr

Nationalratskommission für Gegenvorschlag

Die Komplementärmedizin soll in der Schweiz nicht an den Rand gedrängt werden. Die Gesundheitskommission des Nationalrats ist nach anfänglichem Widerstand nun dem Ständerat gefolgt und hat einen Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» mit 16 gegen neun Stimmen gutgeheissen.

Eine Frau hat liegend Nadeln in der Stirn.
Im Gegensatz zum Nationalrat hätte der Ständerat beschlossen, den Initianten entgegen- zukommen. (keystone)

Im Gegensatz zum Nationalrat hätte der Ständerat beschlossen, den Initianten entgegenzukommen, teilte der Kommissionspräsident Jürg Stahl (SVP/ZH) mit.

Sein Gegenvorschlag verlangt wie das Volksbegehren, dass Bund und Kantone für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin sorgen. Er verzichtet einzig auf die Auflage, das diese Berücksichtung «umfassend» sein müsse.

Davon liess sich die Mehrheit der Nationalratskommission nun überzeugen. Laut Stahl will sie vorerst eine kleine Vernehmlassung bei den Kantonen durchführen, weil diese von der Materie relativ stark betroffen seien.

(sda/ap/godc)

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