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Fünf alternative Methoden im Fokus
In der Schweiz sind zurzeit etwa 200 Methoden der Komplementärmedizin bekannt. Nur wenige - darunter die ärztliche Akupunktur - sind kassenpflichtig. Im Fokus stehen fünf Therapien, die 2005 nach sechsjähriger Versuchsphase aus dem Grundkatalog gestrichen wurden.
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Die homöopathische Medizin wurde 1796 von Samuel Hahnemann begründet. Sie geht davon aus, «dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden soll». Die Mittel werden in Form von Globuli oder Tropfen abgegeben. Sie sind so stark verdünnt oder verrieben, dass der Ausgangsstoff oft kaum mehr nachweisbar ist.
Die Anthroposophische Medizin geht auf Rudolf Steiner zurück. Sie wendet - oft in homöopathischer Form - mineralische, pflanzliche und tierische Substanzen an. Ein Beispiel ist die Misteltherapie bei Krebs. Zur Anthroposophischen Medizin gehören auch Kunsttherapie, rhythmische Massage und Heil-Eurythmie.
Die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) ist eine der ältesten medizinischen Therapien. Sie setzt grundsätzlich nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile wie Blüten, Blätter und Wurzeln ein. Die Heilpflanzen werden frisch, als Tee, Saft, Tinktur oder Pulver verabreicht. Baldrian beispielsweise dient als Beruhigungsmittel.
Die Neuraltherapie geht von «Störfeldern» im Körper aus. Ein Neuraltherapeutikum (meist ein Lokalanästhetikum) wird an bestimmten Punkten gespritzt, die nicht mit dem Ort des Symptoms identisch sein müssen. Behandelt werden so beispielsweise Migräne, Lumbago, Ohrenschmerzen, Schilddrüsenstörungen und weitere chronische Erkrankungen.
Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist über 2000 Jahre alt und basiert auf dem Taoismus. Sie sieht in körperlichen Symptomen energetische Entgleisungen und richtet Diagnose wie Therapie danach aus. Ihre fünf Säulen sind Akupunktur, Arzneimitteltherapie, Diätetik, Tuina (manuelle Therapie) und Qi Gong (Bewegungstherapie).
(sda/schj)
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