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Alle Stände sagen Ja

Sonntag, 17. Mai 2009, 18:45 Uhr, Aktualisiert 21:20 Uhr

Das Verdikt des Stimmvolks war klar: Die Komplementärmedizin wird in der Schweizer Verfassung verankert. Mit Ja-Voten in allen Kantonen wurde auch die Hürde des notwendigen Ständemehrs locker überwunden. Bei einer Stimmbeteiligung von 38,3 Prozent sagten 1'283'838 Stimmberechtigte oder 67,0 Prozent Ja zum Verfassungsartikel «Zukunft mit Komplementärmedizin», 631'908 waren dagegen.

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Vorlage zur Komplementärmedizin angenommen

Alle Stände waren dafür und das Ständemehr damit ebenfalls erfüllt. Am deutlichsten fiel die Zustimmung in den Westschweizer Kantonen Waadt, Genf und Jura mit 78,4 beziehungsweise 77,9 und 77,1 Prozent Ja-Stimmen aus.

Nur gerade in drei Kantonen betrug die Zustimmung weniger als sechzig Prozent. Etwas tiefer waren die Ja-Stimmenanteile in der Inner- und der Ostschweiz. So stimmten in Schaffhausen 56,9 Prozent für den Verfassungsartikel, in Uri 58,5 und in Schwyz 59,0 Prozent.

Wie der Volkswille nun konkret umgesetzt wird - beispielsweise bei der Ausbildung - und wie viel das am Ende kosten darf, muss weitgehend das Parlament entscheiden.

(ap/sda/weis)

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