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Dienstag, 7. April 2009, 15:31
Letzte Aktualisierung: Sonntag, 17. Mai 2009, 21:43

Komplementärmedizin

Die Komplementärmedizin wird in der Verfassung verankert. 67 % des Stimmvolks und alle Kantone stimmten dem neuen Verfassungsartikel zu. Alternative Behandlungsmethoden sollen so gestärkt und im schweizerischen Gesundheitssystem besser berücksichtigt werden. Nun ist es Aufgabe des Parlaments, konkrete Massnahmen zugunsten der Komplementärmedizin zu formulieren.


Schlussresultat

Volksstimmen

Ja Nein
1'282'838 67.0 % 631'908 33.0 %

Standesstimmen

Ja Nein
23 0
Tabelle Resultate nach Kantonen und Bezirken

Artikel zur Abstimmung

Alle Stände sagen Ja

Das Verdikt des Stimmvolks war klar: Die Komplementärmedizin wird in der Schweizer Verfassung verankert. Mit Ja-Voten in allen Kantonen wurde auch die Hürde des notwendigen Ständemehrs locker überwunden. Bei einer Stimmbeteiligung von 38,3 Prozent sagten 1'283'838 Stimmberechtigte oder 67,0 Prozent Ja zum Verfassungsartikel «Zukunft mit Komplementärmedizin», 631'908 waren dagegen. mehr

Kommentatoren sind sich einig

Die Kommentatoren der Schweizer Zeitungen sind sich in ihrer Beurteilung des Abstimmungsresultats einig: Die Behörden sollen die Komplementärmedizin wieder in die Grundversicherung aufnehmen. mehr

Gegner und Befürworter nicht überrascht

Für das Pro-Komitee ist das Abstimmungsresultat Ausdruck des Vertrauens der Bevölkerung in die Komplementärmedizin. Ständerat Felix Gutzwiller (FDP/ZH) ist ebenfalls nicht überraschend, dass die Bevölkerung mehr Komplementärmedizin in der Grundversicherung haben will. Er warnt allerdings vor Schwierigkeiten bei der Umsetzung. mehr