Archiv
Couchepin freut sich über klares Ja
Aufruf zu Einigung über Zusatzfinanzierung
Sozialminister Pascal Couchepin hat das Ja zur 5. IV-Revision mit Genugtuung zu Kenntnis genommen. Eine Zusatzfinanzierung sei nötig. Es wäre eine Illusion zu glauben, die hoch verschuldete IV könnte nur mit Einsparungen saniert werden, sagte er vor den Medien.
Navigation
Artikel zu dieser Vorlage
- Klares Ja zur 5. IV-Revision
- Die Presseschau
- «Wenige IV-Bezüger = hohe Zustimmung»
- Kommt nun die MWST-Erhöhung?
- Gegner wollen Befürworter beim Wort nehmen
- Ja-Komitee erfreut über solide Zustimmung
- Ja-Tendenz für IV-Revision
- Segen oder Fluch für Behinderte?
- SGB-Kampagne spaltet Linke
- CVP fährt eigene IV-Kampagne
- «Job trotz Handicap» schwierig, aber möglich
- alle Artikel
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die ganze Schweiz habe der Vorlage zugestimmt. Das vom Westschweizer Fernsehen vorausgesagte Nein der Romandie sei nicht eingetreten. Er werte das klare Ja als Vertrauensbeweis für die Sozialpolitik des Bundesrates, sagte Couchepin.
Das Schweizer Volk wisse, dass die IV langfristig gesichert werden müsse. Ohne die 5. IV-Revision sei eine Konsolidierung des Sozialwerkes nicht möglich. Wenn die IV ohne Zusatzfinanzierung saniert werden sollte, dürften in den nächsten drei Jahren keine neuen Renten gesprochen werden. Das wäre ungerecht und unsozial.
Missbräuche seien bei jeder staatlichen Institution möglich, sagte Couchepin. Aber es seien nicht die Missbräuche, welche die IV in Schieflage gebracht hätten. Die meisten fragwürdigen Rentenzusprachen seien im «Graubereich» anzusiedeln.
Das Referendum sei ein «Fehler» gewesen, sagte Couchepin. Die Linke habe die Vorlage «demagogisch verzerrt». Er habe Verständnis für jene Behindertenverbände, die gegen die Vorlage angetreten seien. Sie hätten die Abstimmung verloren. Der Bundesrat werde aber jetzt nicht «mit Holzhackermethoden» die IV sanieren. Er verfolge eine gemässigte soziale Politik.
(sda/wenn)
Meldungen im Tagesverlauf
- Nach Wahlschlappe: Röttgen tritt zurück
- John Travolta: Masseur zieht Sex-Klage zurück
- England mit Terry, ohne Ferdinand
- Arbeitshölle Callcenter: Swisscom profitiert
- Nach Indiskretion im Fall Schneider-Ammann: Strafanzeige eingereicht
- Schilderungen von Gräueltaten prallen an Mladic ab
- Umfrage sieht Linksallianz vorne
- Whitney Houston wird posthum geehrt
- Federer gewinnt Premiere gegen Berlocq
- Chronik des Massakers von Srebrenica
- Boonen verzichtet auf Tour de France
- Strafanzeige gegen Unbekannt im Fall Gripen
- Bundesrat will nicht vom Volk gewählt werden
- Carlos Fuentes ist tot: Mexikos Literat mit Weltformat
- Luxusgüter gefragt: Richemont steigert Gewinn
- Mahara McKay zieht mit ihrem Freund zusammen











