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Montag, 10. Januar 2011, 13:04
Letzte Aktualisierung: Dienstag, 15. Februar 2011, 17:29
Armeewaffe bleibt zu Hause – Stadt und Land uneins
Soldaten und Offiziere müssen ihre Waffe auch künftig nicht im Zeughaus deponieren. Das Volk hat die Initiative «Schutz vor Waffengewalt» mit 56,3 Prozent bachab geschickt. Den Gegnern gelang es in der Schlussphase des Abstimmungskampfes, das nationalkonservative Lager gegen das linksgrüne Volksbegehren zu mobilisieren. Erneut tat sich am Abstimmungssonntag ein ausgeprägter Stadt-Land-Graben auf.
In Genf und Basel-Stadt sagten rund 60 Prozent Ja zur Initiative, in der Innerschweiz hingegen kam das Volksbegehren kaum über Zustimmungswerte von 30 Prozent. Auch der ländlich geprägte Jura sagte nur knapp Ja. Am deutlichsten war die Ablehnung im Kanton Appenzell Innerrhoden mit einem Nein-Anteil von etwas mehr als 72 Prozent.
Schlussresultat
Volksstimmen
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 1'083'161 | 43.7 % | 1'395'806 | 56.3 % |
Standesstimmen
| Ja | Nein | ||
|---|---|---|---|
| 5.5 | 17.5 |
Artikel zur Abstimmung
SVP erobert nach dem Land auch die Städte
Politiker aller Lager beschäftigt nach dem Nein zur Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» der tiefe Graben zwischen Stadt und Land. Nach Ansicht von Politologe Andreas Ladner wird die SVP dank ihrem Abstimmungs-Erfolg auch bei den Wahlen im Herbst profitieren – nicht nur in ihren ländlichen Stammgebieten, sondern auch in den Städten. mehr
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Parolenspiegel
Abstimmungsparolen der im Parlament vertretenen Parteien und von Verbänden
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Initiativ-Komitee
Trägerverein «Volksinitiative ‘Für den Schutz vor Waffengewalt’»
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Argumentarium pro
Parlamentsdienste
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Komitee kontra
Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz (IGS)
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Argumentarium kontra
Parlamentsdienste
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Zustandekommen der Initiative
Unterschriften nach Kantonen
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Waffengewalt
Dossier des Bundesamts für Statistik
- Initiative im Wortlaut
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Ipsilon
Initiative zur Prävention von Suizid in der Schweiz
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Pro Tell
Gesellschaft für freiheitliches Waffenrecht





















