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Buchpreisbindung
Stimmabsichten in Prozent der Stimmberechtigten, die teilnehmen wollen.
Quelle: gfs.bern
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SRG-Umfrage: Rennen um Buchpreisbindung völlig offen
Rund sechs Wochen vor dem Abstimmungstermin zeigt die SRG-Umfrage kein eindeutiges Bild zur Buchpreisbindung. Weder Gegner noch Befürworter können eine absolute Mehrheit hinter sich wissen.
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Hätten die Schweizer Stimmberechtigten bereits letzte Woche über das Bundesgesetz über die Buchpreisbindung bestimmt, wäre die Vorlage knapp angenommen worden. Mit 48 Prozent hätte sich allerdings nur eine relative Mehrheit dafür ausgesprochen, 39 Prozent wären dagegen gewesen. 13 Prozent haben sich noch nicht entschieden.
Die Eckwerte der SRG-Umfrage
Durchgeführt wurde die Umfrage im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 23. und 28. Januar 2012. Befragt wurden 1208 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. mehr
Für Claude Longchamp ist der Abstimmungsausgang mit dieser Konstellation offen. Bei einer Behördenvorlage wie die der Buchpreisbindung hänge es nun davon ab, welche Seite die schlagkräftigeren Argumente entwickeln könne. «Die Entscheidung wird erst in der Diskussion, die noch folgen wird, gefällt.».
SVP-Basis schert aus
In Bezug auf die Parteien zeigt sich ein relativ deutliches Muster: Im linken Lager geniesst das Gesetz über die Buchpreisbindung mehrheitlich Akzeptanz. Je weiter rechts, desto schwächer wird die Zustimmung.
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Buchpreisbindung: Stimmabsichten nach Parteibindungen
in Prozent der Stimmberechtigten, die teilnehmen wollen.
Quelle: gfs.bern
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Gebrochen wird das Links-rechts-Muster von der Parteibasis der SVP. 42 Prozent von ihnen sprechen sich aktuell dagegen aus, 49 Prozent sind eher oder bestimmt dafür. Zudem stimmen die SVP-Wähler entgegen der Parole ihrer Partei mehrheitlich für eine Preisbindung.
Parolen zur Buchpreisbindung
Parteien pro: SP, Grüne, CVP, EVP, EDU
Parteien contra: SVP, FDP.Die Liberalen, GLP, BDP
Die Konfliktlinie sieht Claude Longchamp zwischen einer wirtschaftsliberalen und einer strukturkonservativen Grundhaltung. Wirtschaftsliberale argumentierten, es mache im Zeitalter des Internets keinen Sinn mehr, nationalprotektionistische Massnahmen zu ergreifen. Demgegenüber steht die eher strukturkonservative Haltung: «Das Buch ist kein Massengut, sondern ein Kulturgut, das man schützen soll.»
Auffällig ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern. Während 53 Prozent der Frauen die Buchpreisbindung unterstützen, gibt es bei den Männern eine Mehrheit von 47 Prozent, die dagegen ist.
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Buchpreisbindung: Stimmabsichten nach Geschlechtern
in Prozent der Stimmberechtigten, die teilnehmen wollen.
Quelle: gfs.bern
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(sf/schj)
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K. Räschter, Schweiz
)
(-
Verfasst am: 8.2.2012 10:34
Nicht da erste Mal, dass Herr Longchamp ...
... sich irrt bezüglich seiner Prognosen. Finde... mehr
Zustimmen — 14 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 4 Leser sind anderer Meinung.
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E. Hummel, Glarus
)
(Garteneden
Verfasst am: 5.2.2012 10:28
SVP
So, ich dacht immer in der SVP sei nur eine... mehr
Zustimmen — 10 Leser sind auch dieser Meinung.
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E. Meier, Vernate
)
(elimei
Verfasst am: 3.2.2012 17:46
SVP-Wähler wurden bisher als ungebildet und schlechtverdienend
dargestellt. Weshalb nur sollen sie plötzlich an... mehr
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