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SRG-Umfrage: Neuregelung der Geldspiele unbestritten

Freitag, 3. Februar 2012, 18:24 Uhr, Aktualisiert 18:56 Uhr

Bei der Neuregelung der Geldspiele ist die Meinungsbildung noch nicht weit fortgeschritten. Zurzeit unterstützen 55 Prozent der Befragten den Gegenentwurf der zurückgezogenen Volksinitiative «Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls».

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Neuregelung Geldspiele Stimmabsichten in Prozent der Stimmberechtigten, die teilnehmen wollen. Quelle: gfs.bern

Aktuell ist die Neuregelung der Geldspiele von allen Vorlagen des 11. März 2012 jene mit dem grössten Anteil an Personen, die noch nicht wissen, wie sie stimmen wollen, nämlich 24 Prozent. Eine Mehrheit von 55 Prozent der Stimmbürger spricht sich dafür aus, lediglich 21 Prozent sind  dagegen.

Die Eckwerte der SRG-Umfrage

Durchgeführt wurde die Umfrage im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 23. und 28. Januar 2012. Befragt wurden 1208 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. mehr

Der Gegenentwurf verlangt neben einer einheitlichen Regelung von Geldspielen insbesondere auch angemessenen Schutz vor den Gefahren von Geldspielen und das Einsetzen der Reinerträge für gemeinnützige Projekte in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales.Im Parlament war die Vorlage fast unbestritten, einzig die EVP votierte dagegen.

So zeichnet sich kaum ein Konfliktmuster entlang der Parteien ab. Mit Ausnahme der SVP-Basis sprechen sich die Anhänger aller Parteien mehrheitlich dafür aus (Grüne: 56 Prozent, SP: 64 Prozent, CVP: 56 Prozent, FDP: 61 Prozent) Die SVP unterstützt die Vorlage mit einer relativen Mehrheit von 47 Prozent.

(sf/schj)

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