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Nein zur Initiative gegen Behördenpropaganda

Freitag, 25. April 2008, 18:00 Uhr, Aktualisiert 06.05.2008, 21:55 Uhr

Erste SRG-Umfrage zur Abstimmung vom 1. Juni

Rund sechs Wochen vor dem Urnengang am 1. Juni gibt es wenig Zuspruch für die Initiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda». Laut SRG-Umfrage findet sie lediglich bei der SVP-Basis eine relative Mehrheit.

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Einbürgerungs-Initiative

Die Initiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» lehnen derzeit 57 Prozent der Stimmberechtigten ab. Lediglich 27 Prozent befürworten die so genannte «Maulkorb-Initiative». Unentschlossen sind noch 16 Prozent. Dies geht aus einer Befragung des Forschungsinstituts gfs.bern hervor.

Aufgeschlüsselt nach Parteisympathien der Befragten steht nur die SVP-Basis hinter der Initiative, allerdings gibt es auch hier keine absolute Mehrheit: 44 Prozent votieren dafür, 38 Prozent dagegen und 18 Prozent sind unentschlossen.

Bei den Anhängern der anderen grösseren Parteien haben die Gegner klar die Oberhand: Bei der FDP mit 65 Prozent, bei der CVP mit 60, bei der SP mit 67 und bei den Grünen mit 59 Prozent. Damit folgen die Wähler vorerst den Parolen ihrer jeweiligen Partei.

Insgesamt finden mehr als 80 Prozent der Befragten, das Stimmvolk habe das Recht, über die Haltung des Bundesrates vor Abstimmungen informiert zu werden.

Die Umfrage wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 14. und 19. April 2008 bei 1207 stimmberechtigten Personen in allen Landesteilen durchgeführt. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobengrösse beträgt +/-2,9 Prozent.

(sf/gfs.bern/schj)

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