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Initiative gegen Behördenpropaganda chancenlos

Mittwoch, 21. Mai 2008, 18:00 Uhr, Aktualisiert 29.05.2008, 9:20 Uhr

Laut SRG-Umfrage sind Meinungen für 1. Juni gemacht

Die Initiative gegen Behördenpropaganda hat rund zwei Wochen vor der Abstimmung am 1. Juni einen schweren Stand. Die Fronten haben sich kaum verschoben. Nach wie vor lehnt eine deutliche Mehrheit die Vorlage ab.

Säulendiagramme, bei denen man die Anteile der Ja- und Nein-Stimmenden sowie diejenigen der Unentschlossenen im Zeitverlauf sieht.
Bei der Behördenpropaganda-Initiative wurde das Nein-Lager in der Zwischenzeit gestärkt. (sf)

Die Initiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» findet nach wie vor keine Mehrheit: 60 Prozent der Stimmberechtigten lehnen sie ab, 26 Prozent sprechen sich für die Vorlage aus. 14 Prozent haben sich noch keine Meinung gebildet.

Im Vergleich zur letzten Umfrage hat der Nein-Anteil um 3 Prozentpunkte zugenommen, der Anteil der Befürworter hat sich minimal um 1 Prozent verringert. Damals waren bereit 57 Prozent gegen die Vorlage. Lediglich 27 Prozent befürworteten die so genannte «Maulkorb-Initiative».

Die Meinung wird innerhalb der politischen Lager gemacht. Bei der SVP-Basis hat die Initiative leicht an Rückhalt gewonnen. Hier wollen 49 Prozent für die Vorlage, 34 Prozent gegen sie votieren (Vormonat: 44 Prozent Ja). Bei allen anderen Parteien sind nach wie vor die Gegner in der Mehrheit. Bei der CVP sagen 63 Prozent Nein, bei der FDP 65 Prozent, bei den Grünen 66 Prozent und bei der SP sind es sogar 76 Prozent.

Die Umfrage wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 10. und 17. Mai 2008 bei 1209 stimmberechtigten Personen in allen Landesteilen durchgeführt. Der statistische Fehler bei der gesamten Stichprobengrösse beträgt +/-2,9 Prozent.

(sf/gfs.bern/frua)

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