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Abstimmung vom 1. Juni 2008
Samstag, 26. April 2008, 13:31
Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 6. November 2008, 9:33
Volk und Stände haben entschieden: Die Einbürgerungs-Initiative, die Initiative gegen Behördenpropaganda und der Gesundheitsartikel sind abgelehnt worden. In den Kantonen und Gemeinden kamen zudem zahlreiche Sachgeschäfte zur Abstimmung.
Resultate
| Ja | Nein | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Für demokratische Einbürgerungen | 804'680 | 36.2 % | 1'415'189 | 63.8 % | |
| Für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung | 661'263 | 30.5 % | 1'505'678 | 69.5 % | |
| Volkssouveränität statt Behördenpropaganda | 538'882 | 24.8 % | 1'634'284 | 75.2 % |
Artikel zur Abstimmung
Für demokratische Einbürgerungen
Einbürgerungen an der Urne bleiben ausgeschlossen, ablehnende Entscheide sind zu begründen und können angefochten werden. Das haben sowohl Volk als auch Stände mit einem Nein zur SVP-Volksinitiative «Für demokratische Einbürgerungen» bestätigt. Mit 63,8 Prozent Nein-Stimmen und nur einem einzigen Stände-Ja fiel das Resultat überraschend deutlich aus. mehr
Für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung
Die Schweiz erhält keinen neuen Gesundheitsartikel. Volk und Stände haben den von Gegnern und Befürwortern sehr unterschiedlich interpretierten Verfassungsartikel «für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung» klar abgelehnt. Gegen die von der Linken und am Ende auch von der CVP bekämpfte Parlamentsvorlage stimmten 69,5 Prozent. mehr
Volkssouveränität statt Behördenpropaganda
Der Bundesrat soll die Stimmberechtigten vor eidgenössischen Abstimmungen weiterhin umfassend informieren können. Unmissverständlich haben Volk und Stände am Wochenende die Initiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» zurückgewiesen. Lediglich 24,8 Prozent des Stimmvolks sagte Ja. mehr
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Weitere Abstimmungstermine
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Abstimmung vom 28. November 2010
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